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Lexi­kon

Immer wie­der wer­den wir im Zuge der Bericht­erstat­tung über que­e­re The­men gefragt, wel­ches Wor­ding das rich­ti­ge ist. Da es uns ein Anlie­gen ist, dass respekt­voll und wert­schät­zend berich­tet wird, wol­len wir hier eini­ge For­mu­lie­rungs­hil­fen geben:

bit­te nichtstatt­des­senErklä­rung
Trans­se­xu­ellTrans­ge­schlecht­lich, Tran­si­dent, Trans­per­so­nenTrans­se­xua­li­tät ist ein ver­al­te­ter medi­zi­ni­scher Begriff für die Dia­gno­se einer Krank­heit 
Homo­pho­bie, Trans­pho­bieHomof­eind­lich­keit, Trans­feind­lich­keit, Que­er­feind­lich­keitPho­bie beschreibt in der Medi­zin eine Angst. Wer que­e­re Men­schen hasst hat kei­ne Angst son­dern ist feind­lich
Zwit­terinter­ge­schlecht­lichZwit­ter und Herm­aphro­dit sind ver­al­te­te und dis­kri­mi­nie­ren­de Begrif­fe für Inter­ge­schlecht­lich­keit

Allie
= (nicht que­e­re) Unter­stüt­zen­de der quee­ren Com­mu­ni­ty

Aids-Schlei­fe
= oder Red Rib­bon. Rote Schlei­fe zum Zei­chen der Soli­da­ri­tät mit HIV-Posi­ti­ven und Aids-Erkrank­ten

A‑Sexuell
= ase­xu­el­le Men­schen haben kein sexu­el­les Ver­la­gen oder Inter­es­se oder auch nur unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen (z.B. Demi­se­xua­li­tät). Ein Zusam­men­hang zur medi­zi­ni­schen Trie­b­lo­sig­keit besteht nicht

A‑Gender
= kein geschlecht­li­ches Emp­fin­den

AFAB
= assi­gned Fema­le at Birth. (bei der Geburt dem weib­li­chen Geschlecht zuge­wie­sen)

AMAB
= assi­gned Male at Birth (bei der Geburt dem männ­li­chen Geschlecht zuge­wie­sen)

Bi-sexu­ell
= sexu­el­le Anzie­hung zu zwei (bi) Geschlech­tern. In der Regel ist damit Frau und Mann gemeint. Der Begriff ver­all­ge­mei­nert auch Pan- oder Omni­se­xua­li­tät

Bio-Queen
= oder AFAB-Queen. Eine weib­li­che Drag-Queen

Ball­room
Eine Bewe­gung aus der haupt­säch­lich afro­ame­ri­ka­ni­schen und latein­ame­ri­ka­ni­schen LGBTQIA*-Subkultur, die in New York ihren Ursprung hat. In Wett­be­wer­ben (Balls) tre­ten Häu­ser (sie­he auch Wahl­fa­mi­li­en) gegen­ein­an­der an. Zu Kate­go­rien des Wett­be­werbs zäh­len Tanz, Lip-Sync oder Design-Chal­lenges. Die Ball­room-Sze­ne hat ihre Mit­glie­der immer in gewis­sem Maße vor Pro­ble­men (Dro­gen­ab­hän­gig­keit, Pro­sti­tu­ti­on, Obdach­lo­sig­keit, HIV/Aids) bewahrt, denen sie häu­fi­ger aus­ge­setzt sind als weni­ger mar­gi­na­li­sier­te Per­so­nen

Bär
= stark behaar­te, kräf­ti­ge schwu­le Män­ner bezeich­nen sich oft als Bär

Butch
= mas­ku­li­ne Dar­stel­lung les­bi­scher Frau­en

Chris­to­pher Street Day (CSD)
Die Bezeich­nung CSD hat sich nur im deutsch­prach­ri­gen Raum durch­ge­setzt. Sonst wird eher von Pri­de-Ver­an­stal­tun­gen gespro­chen. Es soll zum einen an die Stone­wall-Auf­stän­de in der Chris­to­pher Street erin­nern, aber auch für wei­te­re Gleich­stel­lung quee­rer Men­schen demons­triert wer­den. Mitt­ler­wei­le haben auch Unter­neh­men erkannt, dass sich mit Wer­be­flä­chen auf CSD-Demos gutes Geld ver­die­nen lässt, wes­we­gen die Kom­mer­zia­li­sie­rung der CSD-Ver­an­stal­tun­gen zuneh­mend kri­ti­siert wird.

Coming Out
sie­he hier­zu Outing

Cis
bei Cis-Men­schen stim­men das bei der Geburt zuge­wie­se­ne Geschlecht mit dem sozialen/empfundenen Geschlecht über­ein

Chub­by
= dicke schwu­le Män­ner

Divers
= Abbil­dung der gesam­ten LGBTQIA*-Community

Dead­na­me
= abge­leg­ter Name bei Trans*Personen oder Inter*Personen

Demi-Sexu­ell
= Demi­se­xu­el­le Men­schen benö­ti­gen eine emo­tio­na­le Bin­dung, um sexu­el­les Ver­la­gen zu emp­fin­den

Doppelaxt/Labrys
= ursprüng­lich ein Zei­chen der Ama­zo­nen wur­de in den 1970ern als Zei­chen der Frau­en­kampf­be­we­gung genutzt und ist heu­te ein Zei­chen für les­bi­schen Frau­en (Butch)

Drag
= dres­sed as girl — Die Bezeich­nung geht auf das Eng­land des 19. Jahr­hun­derts zurück als Frau­en im Thea­ter kei­ne Rol­len spie­len durf­ten — und Män­ner in Frau­en­klei­dern die­se ver­kör­pern muss­ten. Hier ent­wi­ckel­ten sich unter­schied­li­che Stil-Rich­tun­gen: Drag-Queen, Drag-King, Tun­te, Tra­ves­tie

Drag-Queen
Eine Drag Queen per­formt (über­trie­be­ne) Weib­lich­keit im Kon­text einer Show/Performance. Drag Queens sind dabei häu­fig, aber nicht immer, cis Män­ner. Es gibt auch soge­nann­te Bio-Drags (AFAB-Queens). Hier­bei han­delt es sich um Frau­en die Weib­lich­keit im Show-Kon­text über­trie­ben dar­stel­len. Da es sich bei Drag um eine Per­for­mance han­delt, die unab­hän­gig vom Geschlecht der Per­son ist, soll­ten Drag-Queens nicht mit Trans*Frauen gleich­ge­setzt wer­den

Drag-King
Ein Drag King per­formt (über­trie­be­ne) Mas­ku­li­ni­tät im Kon­text einer Show/Performance, Drag Kings sind meist AFAB. Da es sich bei Drag um eine Per­for­mance han­delt, die unab­hän­gig vom Geschlecht der Per­son ist, soll­ten Drag-Kings nicht mit Trans*Männern gleich­ge­setzt wer­den

Dyke
= aus dem eng­li­schen für “Kampf­les­be” — ursprüng­lich ein Schimpf­wort, wird heu­te meist als posi­ti­ve Eigen­be­zeich­nung genutzt

Enby
sie­he auch Nicht­bi­na­ri­tät

Feind­lich­keit
Homof­eind­lich­keit, Que­er­feind­lich­keit und Trans­feind­lich­keit bezeich­nen alle­samt nega­ti­ve Ein­stel­lun­gen, Vor­ur­tei­le und Ableh­nung bis hin zu Hass oder kör­per­li­cher Gewalt und zuneh­mend auch Mord gegen­über quee­ren Men­schen

Fag(got)
= aus dem eng­li­schen für “Schwuch­tel” — ursprüng­lich ein Schimpf­wort, wird heu­te teil­wei­se auch als posi­ti­ve Eigen­be­zeich­nung genutzt

Femme
= betont weib­li­che Dar­stel­lung haupt­säch­lich bei les­bi­schen Frau­en oder nicht­bi­nä­ren Men­schen

FLINTA*
= Fema­le — Les­bisch — Inter­ge­schlecht­lich — Nicht­bi­när — Trans­ge­schlecht­lich — Agen­der (alles außer cis-Män­ner)

FtM
= Fema­le to Male (weib­lich zu männ­lich) — Trans*mann

Gay­dar
= Gespür dafür, ob eine ande­re Per­son que­er ist (gay + Radar)

Gen­der
= eng­li­scher Begriff für das, was im Deut­schen als “sozia­les Geschlecht” bezeich­net wird. Gemeint sind die indi­vi­du­el­le Iden­ti­tät und sozia­le Rol­le jedes Men­schen in Bezug auf das Geschlecht und wie die­se in einer Gesell­schaft bewer­tet wer­den

Häuser/Houses
= eng ver­bun­den mit der Ball­room-Kul­tur. Men­schen (ins­be­son­de­re POC) konn­ten und kön­nen ihre sexu­el­le oder geschlecht­li­che Iden­ti­tät in ihren Her­kunfts­fa­mi­li­en nicht aus­le­ben ohne ver­sto­ßen, dis­kri­mi­niert oder aus­ge­grenzt zu wer­den. Häu­ser bil­den eine alter­na­ti­ve Fami­lie (Wahl­fa­mi­lie) und bie­ten Rück­halt und Zuge­hö­rig­keit für jun­ge nicht geschlechts­kon­for­me, nicht­bi­nä­re, schwar­ze, latein­ame­ri­ka­ni­sche nicht hete­ro­nor­ma­ti­ve Men­schen. Gelei­tet wer­den Häu­ser von Müt­tern und Vätern, die ihren Häu­sern mar­kan­te Namen geben (z. B. House of St. Lau­rent). Oft tra­gen Häu­ser Namen von Mode­la­beln, weil POC der Zugang zur Mode­welt ver­wehrt blieb.

Hete­ro-Sexu­ell
= Men­schen, die sich nicht vom glei­chen Geschlecht ange­zo­gen füh­len

Homo-Sexu­ell
= Men­schen, die sich vom glei­chen Geschlecht ange­zo­gen füh­len

Homof­eind­lich­keit
Homof­eind­lich­keit, Que­er­feind­lich­keit und Trans­feind­lich­keit bezeich­nen alle­samt nega­ti­ve Ein­stel­lun­gen, Vor­ur­tei­le und Ableh­nung bis hin zu Hass oder kör­per­li­cher Gewalt oder zuneh­mend auch Mord gegen­über quee­ren Men­schen

Inter­ge­schlecht­lich
= Men­schen, deren Kör­per bio­lo­gi­sche Merk­ma­le von männ­li­chen wie weib­li­chen Geschlech­tern auf­wei­sen. Eine Inter­geschleht­lich­keit kann auch vor­lie­gen, obwohl es von außen nicht ersicht­lich ist. Der Begriff Inter­se­xu­ell wird oft für das glei­che ver­wen­det aber Inter­ge­schlecht­lich ist die bes­se­re Bezeich­nung

Label
= Eigen­be­zeich­nung für Sexua­li­tät oder Geschlecht

Lamb­da
= grie­chi­scher Buch­sta­be L — steht für Liber­ty (Frei­heit) und ist das Zei­chen für den Gay Rights Con­cress in Edin­burgh und auch des Lamb­da-Bun­des­ver­ban­des der in Deutsch­land que­e­re Orga­ni­sa­tio­nen und Ver­ei­ne ver­netzt. Das Zei­chen wur­de haupt­säch­lich in der ehm. DDR als Erken­nungs­zei­chen von Les­ben und Schwu­len genutzt

LSBTIQ(A)*
Abkür­zung für die que­e­re Com­mu­ni­ty (L ‑Les­bisch, S – Schwul, B – Bise­xu­ell, T – Trans*, I – Inter*, Q – Que­er*, A – Agen­der und ein * für alle, die hier nicht genannt sind).

LGBTQIA* ist die eng­li­sche Bezeich­nung (Les­bi­an, gay, bise­xu­al, trans­gen­der, que­e­re, inter­se­xu­al, agen­der*)

Teil­wei­se wird auch nur LGBT als Kurz­form genutzt

Les­bisch
= homo­se­xu­el­le Frau­en — der Begriff kann ver­wen­det wer­den, solan­ge er nicht in einem homof­eind­li­chen oder frau­en­feind­li­chen Kon­text steht. Im Zwei­fel ist homo­se­xu­ell der bes­se­re Begriff

Mis­gen­dern
= eine Per­son dem fal­schen Geschlecht zuwei­sen oder sie mit den fal­schen Pro­no­men anspre­chen

MtF
= Male to Fema­le (männ­lich zu weib­lich) — Trans*Frau

Nichtbinär/Nonbinär
Nicht-binä­re* (ENBY) Men­schen füh­len sich weder als Mann noch als Frau. Ihre Geschlechts­iden­ti­tät kann männ­li­che oder weib­li­che Antei­le haben, irgend­wo dazwi­schen lie­gen oder auch ganz außer­halb die­ser Kate­go­rien sein

Outing (oder Coming Out)
hier wird unter­schie­den zwi­schen dem inne­ren Outing, bei dem sich die Per­son über ihre sexu­el­le oder geschlecht­li­che Iden­ti­tät bewusst wird und dem äuße­ren Outing, bei dem die Per­son öffent­lich zu ihrer sexu­el­len oder geschlecht­li­chen Iden­ti­tät steht. Das inne­re Coming-Out ist auch heu­te noch für vie­le Betrof­fe­ne geprägt von Schuld­ge­füh­len oder Selbst­hass. Der Begriff kommt von “aus dem Schrank her­aus­kom­men” (Coming out of the Ward­ro­be). Es kommt auch immer wie­der zu Fremd-Outings, bei denen Men­schen, die von der Que­er­ness einer Per­son wis­sen, die­se in der Öffent­lich­keit damit bloß­stel­len. Trans­ge­schlecht­li­che Men­schen kön­nen auch ein Zwangs­ou­ting erle­ben: Wenn der Name z.B. im Aus­weis noch nicht geän­dert wur­de, kön­nen Außen­ste­hen­de den Trans*Hintergrund der Per­son erken­nen

Omni-Sexu­ell
= Im Gegen­satz zu Pan­se­xu­el­len, die alle Geschlech­ter begeh­ren, unter­schei­den Omni­se­xu­el­le sehr wohl nach dem Geschlecht des Gegen­übers und schät­zen dies auch Wert — begeh­ren aber eben­falls alle Geschlech­ter gleich­wer­tig. Omni­se­xua­li­tät gehört zum Spek­trum der Bise­xua­li­tät

Otter
= stark behaar­ter eher dünner/muskulöser schwu­ler Mann. Nah ver­wandt mit dem Bär aber nicht so kräf­tig

Pri­de
= Pri­de-Ver­an­stal­tun­gen erin­nern an die Auf­stän­de in der Chris­to­pher Street. In vie­len Städ­ten gibt es dazu Para­den. Im deutsch­spra­chi­gen Raum hat sich der Begriff Chris­to­pher Street Day (CSD) durch­ge­setzt (Pri­de = Stolz)

Pas­sing
= das Geschlecht mit dem eine Per­son wahr­ge­nom­men wer­den möch­te

Pan-Sexu­ell
= Für pan­se­xu­el­le Men­schen ist es nicht vom Geschlecht abhän­gig, wen sie begeh­ren und lie­ben. Es kommt aus­schließ­lich auf den Men­schen an. Pan­se­xua­li­tät ist Teil des Spek­trums der Bise­xua­li­tät

Poly-amor
= Lie­bes- oder sexu­el­le Bezie­hung meh­re­rer Per­so­nen zuein­an­der. Men­schen, die sich in mehr als eine Per­son auf ein­mal ver­lie­ben und/oder roman­ti­sche, que­er­pla­to­ni­sche und/oder sexu­el­le Bezie­hun­gen mit mehr als einer Per­son gleich­zei­tig haben (wol­len), kön­nen sich als poly­amor bezeich­nen

Pink­wa­shing
sie­he auch Rain­bow-Washing

Que­er
= Ober­be­griff für alle Men­schen inner­halb der LSBTQIA* Com­mu­ni­ty — jedoch leh­nen man­che die­ses Label ab, ande­re wäh­len es ganz bewusst um sich nicht einer Kate­go­rie zuzu­ord­nen

Que­er­feind­lich­keit
Homof­eind­lich­keit, Que­er­feind­lich­keit und Trans­feind­lich­keit bezeich­nen alle­samt nega­ti­ve Ein­stel­lun­gen, Vor­ur­tei­le und Ableh­nung bis hin zu Hass und kör­per­li­cher Gewalt oder zuneh­men auch Mord gegen­über quee­ren Men­schen

Regen­bo­gen
Judy Gar­land starb im Juni 1969 — Sie galt als Iko­ne für vie­le que­e­re Men­schen. An ihre­rer Beer­di­gung in New York nah­men zehn­tau­sen­de Men­schen teil. Schät­zungs­wei­se die Hälf­te davon war que­er. Als Hom­mage an ihren gro­ßen Hit “Some­whe­re over the Rain­bow” tru­gen sie Regen­bo­gen­flag­gen mit sich. Am Abend der Beer­di­gung tra­fen sich Trau­er­gäs­te in der Bar “Stone­wall Inn” als es erneut zu einer Raz­zia durch die Poli­zei kam. Sie­he hier­zu Stone­wall Auf­stän­de. So wur­de der Regen­bo­gen zum Sym­bol der quee­ren Bewe­gung

Regen­bo­gen­flag­ge
1978 ent­warf Gil­bert Bak­er die Regen­bo­gen­flag­ge (damals noch mit 8 Far­ben — aber da “Hot Pink” indus­tri­ell schwer zu fer­ti­gen war, wur­de sie auf 7 Far­ben redu­ziert) für den Gay Free­dom Day 1979 wur­de sie als Sym­bol beim Trau­er­marsch für den erschos­se­nen ers­ten offen schwu­len Poli­ti­ker Har­vey Milk gewählt. Aktu­ell wird meist eine sechs-Strei­fi­ge Flag­ge ver­wen­det (ohne Tür­kis). Es gibt aber Bestre­bun­gen die ori­gi­na­le acht-strei­fi­ge zu eta­blie­ren, weil alle Far­ben nun indus­tri­ell gefer­tigt wer­den kön­nen. Neben der klas­si­schen Regen­bo­gen­flag­ge hat sich auch die Pro­gres­si­ve Pri­de Flag eta­bliert

Hot Pink (Sexua­li­tät) — Rot (Leben) — Oran­ge (Gesund­heit) — Gelb (Son­nen­licht) — Grün (Natur) — Tür­kis (Kunst) — Indi­go­blau (Har­mo­nie) — Vio­lett (Geist) — teil­wei­se wird noch ein schwar­zer Strei­fen zum Geden­ken an Aids bei­gefügt


Rain­bow-Washing
Auch Unter­neh­men haben den Regen­bo­gen für sich ent­deckt. Teil­wei­se aber nicht aus Soli­da­ri­tät mit der LGBTQIA*-Community son­dern rein aus pro­fi­ta­blen Zwe­cken

Regen­bo­gen­fa­mi­li­en
= ein oder meh­re­re Eltern­tei­le sind Teil der LGBTQIA*-Community

Rosa Win­kel
= Kenn­zei­chen für homo­se­xu­el­le Inhaf­tier­te im Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger

Red Rib­bon
= Aids-Schlei­fe als Zei­chen der Soli­da­ri­tät mit HIV-Posi­ti­ven und Aids-Erkrank­ten

Schwul
= homo­se­xu­el­le Män­ner — der Begriff kann ver­wen­det wer­den, solan­ge er nicht in einem homof­eind­li­chen Kon­text steht (z. B. “Schwul” als Schimpf­wort oder “Schwuch­tel” als Belei­di­gung). Im Zwei­fel ist homo­se­xu­ell der bes­se­re Begriff

Sapio-Sexu­ell
= sapi­o­se­xu­el­le Men­schen füh­len sich von der Intel­li­genz des Gegen­übers sexu­ell ange­zo­gen

Stone­wall-Inn
Das Stone­wall-Inn ist eine Bar in der New Yor­ker Chris­to­pher Street in Green­wich Vil­la­ge, die bereits in den 1960ern belieb­ter Treff­punkt für die LGBTQIA*-Community war

Stone­wall Riots
In der Nacht von 27. auf 28. Juni 1969 haben sich erst­mal que­e­re Gäs­te des Stone­wall-Inn gegen Poli­zei­will­kür und Poli­zei­ge­walt zur Wehr gesetzt. Bis dahin war es üblich, dass que­e­re Men­schen (ins­be­son­de­re auch trans­ge­schlecht­li­che Men­schen und Peo­p­le of Color) bei Raz­zi­en erfasst und zwangs­ge­outet wur­den. Dadurch ver­lo­ren vie­le von ihnen Woh­nung und Job. Mar­sha P. John­son und Syv­lia Rive­ra sind zwei nament­lich bekann­te und in der Quee­ren-Com­mu­ni­ty gefei­er­te Vor­rei­te­rin­nen die­ser Auf­stän­de. Trans*Personen, Sexarbeiter*innen und Fetishist*innen schlos­sen sich den Auf­stän­den an und es kam zu tage­lan­gen Stra­ßen­schlach­ten mit der Poli­zei. Dies ist die Geburts­stun­de der Pri­de-Bewe­gun­gen, an die auf den CSDs in vie­len Städ­ten heu­te immer noch erin­nert und ange­knüpft wird

Trans
= Ober­be­griff, der ver­schie­de­ne Men­schen bezeich­net, die sich nicht mit dem ihnen bei der Geburt zuge­wie­se­nen Geschlecht iden­ti­fi­zie­ren. Trans­ge­schlecht­li­che Men­schen sind bei­spiels­wei­se Trans*Frauen (Frau­en, deren Geschlechts­zu­wei­sung durch Heb­am­me bei der Geburt männ­lich war)

Trans­ge­schlecht­lich
Poli­tisch kor­rekt ist es, den Begriff „trans­ge­schlecht­lich“ zu ver­wen­den (oder: Frau mit trans­fe­mi­ni­nem bzw. Mann trans­mas­ku­li­nem Hin­ter­grund)

Transgender/Transident
= Angli­zis­mus, der in die deut­sche Spra­che über­nom­men wur­de. Er bedeu­tet das glei­che wie trans­ge­schlecht­lich, wird aber von Trans­per­so­nen in Deutsch­land nicht so ger­ne ver­wen­det. Oft ver­wen­det wird auch die Bezeich­nung Tran­si­dent. Wie der Name es schon sagt, deu­tet der Begriff auf die Iden­ti­fi­ka­ti­on des Ein­zel­nen hin, auf sein Gefühl, und nicht auf die Geschlecht­lich­keit. Den­noch ist es bes­ser, die­se Begrif­fe zu ver­wen­den, als von Trans­se­xua­li­tät zu spre­chen

Die Begrif­fe „Tran­se“ oder „Trans­se­xua­li­tät“ soll­ten ver­mie­den wer­den

Trans­feind­lich­keit
Homof­eind­lich­keit, Que­er­feind­lich­keit und Trans­feind­lich­keit bezeich­nen alle­samt nega­ti­ve Ein­stel­lun­gen, Vor­ur­tei­le und Ableh­nung bis hin zu Hass oder Kör­per­li­cher Gewalt und zuneh­men Mord gegen­über quee­ren Men­schen

TERF
„trans-exclu­sio­na­ry radi­cal femi­nist“ (Trans-Per­so­nen aus­schlie­ßen­de radi­ka­le Femi­nis­tin­nen). TERFs behaup­ten, dass es nur zwei Geschlech­ter gibt und dass die­se durch kör­per­li­che Merk­ma­le von­ein­an­der zu unter­schei­den sind. Die­se kör­per­li­chen Merk­ma­le stel­len sie über die Selbst­be­schrei­bung von Trans*Menschen

Tran­si­ti­on
= Pro­zess zur Anpas­sung von sozia­len, kör­per­li­chen oder juris­ti­schen Gege­ben­hei­ten um die eige­nen Geschlechts­merk­ma­le zu kor­ri­gie­ren (z. B. Geschlechts­an­glei­chen­de Maß­nah­men, Per­so­nen­stands­än­de­rung, Hor­mon­the­ra­pie)

Twink
= haar­lo­se, wenig mas­ku­li­ne schwu­le oder bise­xu­el­le Män­ner (knabenhaft/boyish)

Wahl­fa­mi­lie (oder Cho­sen Fami­ly)
= Auf­grund von Ableh­nung in der Her­kunfts­fa­mi­lie suchen vie­le que­e­re Men­schen ein Zuhau­se in einer Wahl­fa­mi­lie

8 Strei­fi­ge Regen­bo­gen-flag­ge

Gil­bert Bak­er — 1978
ein Jahr spä­ter dien­te sie als Sym­bol beim Trau­er­marsch für den ermor­de­ten ers­ten offen schwu­len Poli­ti­ker Har­vey Milk.

Bedeu­tung der Far­ben
Hot Pink (Sexua­li­tät) — Rot (Leben) — Oran­ge (Gesund­heit) — Gelb (Son­nen­licht) — Grün (Natur) — Tür­kis (Kunst) — Indi­go­blau (Har­mo­nie) — Vio­lett (Geist)

6 Strei­fi­ge Regen­bo­gen-flag­ge

da “Hot Pink” indus­tri­ell nicht fer­tig­bar war wur­de die Flag­ge redu­ziert. Um die Stra­ße bei Har­vey Milks Beer­di­gung zu säu­men, wur­de auch Tür­kis ent­fernt. Die­se Ver­si­on der Regen­bo­gen­flag­ge ist die heu­te bekann­tes­te.

Pro­gres­si­ve Pri­de
Flag­ge

Dani­el Qua­sar — 2014

Der Keil erwei­tert die Flag­ge um die Trans-Far­ben (hell­blau, rosa, weiß), braun reprä­sen­tiert POC als mar­gi­na­li­sier­te Grup­pe und schwarz steht für Betrof­fe­ne und Ver­stor­be­ne mit HIV/Aids. Valen­ti­no Vechi­et­ti erwei­ter­te sie um den lila Kreis auf Gelb, der Inter­ge­schlecht­lich­keit reprä­sen­tiert.

Straight Ally Pri­de
Flag­ge

unbe­kannt — frü­he 2000er

heterosexuelle/Cisgender Unter­stüt­zen­de der LGBTQIA*-Community, die sich gegen Que­er­fendlich­keit aus­spre­chen.

Bedeu­tung der Far­ben
Schwarz-Weiß (hete­ro) + Regenbogen‑A (Ally)

Les­bi­sche Pri­de Flag­ge

Emi­ly Gwen — 2018

Die Flag­ge soll expli­zit alle Frau­en mit ein­be­zie­hen — auch Trans*Frauen

Bedeu­tung der Far­ben
Gen­der­non­kon­for­mi­tät, Unab­hän­gig­keit, Com­mu­ni­ty, Weib­lich­keit, Klar­heit, Frie­den, Lie­be, Sex und Femin­in­i­tät.

Es gibt die Flag­ge mit 7 Strei­fen — da die Her­stel­lung mit jeder Far­be teu­rer wird, gibt es eine ver­ein­fach­te Ver­si­on mit 5 Strei­fen. Die Bedeu­tung ist dle glei­che.

Es gibt hier auch Ergän­zun­gen durch Sym­bo­le wie der Kuss­mund oder die zwei­schnei­di­ge Axt.

Schwu­le Pri­de Flag­ge

Gay­Flag­Blog — 2019

ana­log zur les­bi­schen Pri­de Flag­ge wur­de die schwu­le Pri­de Flag­ge ent­wor­fen

Bedeu­tung der Far­ben
Com­mu­ni­ty, Hei­lung, Freu­de, Gen­der­non­kon­for­mi­tä­t/­Nicht-binä­re/­Trans-Schwu­le, Lie­be, Kraft und Diver­si­ty.

Es gibt die Flag­ge mit 7 Strei­fen — da die Her­stel­lung mit jeder Far­be teu­rer wird, gibt es eine ver­ein­fach­te Ver­si­on mit 5 Strei­fen. Die Bedeu­tung ist dle glei­che.

Bise­xu­el­le Pri­de Flag­ge

Micha­el Page — 1988

Sie soll der Bise­xu­el­len Com­mu­ni­ty zu Sicht­bar­keit ver­hel­fen.

Bedeu­tung der Far­ben
pink (gleich­ge­schlecht­li­che Lie­be) — blau (ver­schie­den­ge­schlecht­li­che Lie­be) — lila (Lie­be zu einer Per­son unab­hän­gig vom geschlecht­li­chen Spek­trum)

Pan­se­xu­el­le Pri­de Flag­ge

Jas­per V. — 2010

Im Gegen­satz zur grie­chi­schen Vor­sil­be “bi” (zwei) bedeu­tet die Vor­sil­be “pan” alles/umfassend.

Bedeu­tung der Far­ben
Magen­ta (AFAB), Cyan (AMAB), Gelb (nicht­bi­nä­re Men­schen)

Trans*-Pride Flag­ge

Moni­ca Helms — 1999

Bedeu­tung der Far­ben
blau (männ­lich) — pink (weib­lich) weiß (nicht­bi­när, inter­ge­schlecht­lich und Men­schen in der Tran­si­ti­on)

Inter-Pri­de Flag­ge

Inter­sex Intern. Aus­tr. — 2013

Bedeu­tung der Far­be
gelb und lila sind expli­zit kei­ne geschlecht­lich zuge­wie­se­nen Far­ben. Der Kreis sym­bo­li­siert das Unge­bro­che­ne, die Ganz­heit und die Poten­tia­le von Inter*-Personen

Nicht­bi­när Pri­de Flag­ge

Kye Rowan — 2014

Bedeu­tung der Far­ben
gelb (geschlechts­neu­tral) — weiß (alle Geschlech­ter) — lila (Mischung aus männ­lich und weib­lich) — schwarz (kein Geschlecht)

A‑Gen­der-Pri­de Flag­ge

Salem X/Ska — 2014

Bedeu­tung der Far­ben
schwarz und weiß (voll­stän­di­ge Abwe­sen­heit von Geschlecht) — grau (Zwi­schen­stu­fen) — grün (Kom­ple­men­tär­far­be zu pink/blau)

Lea­ther-Pri­de Flag­ge

Tom­De­Bla­se — 1989

Bedeu­tung der Far­ben
königs­blau, schwarz, weiß — die Bedeu­tung der Far­ben soll von der betrach­ten­den Per­son inter­pre­tiert wer­den

Bären-
flag­ge

Craig Byr­nes — 1995

Bedeu­tung der Far­ben
Die Far­ben ste­hen für die Fell­far­ben der ver­schie­de­nen Bären (Bär = haarig/kräftig, Otter = schlan­ker Bär, Eis­bär = älte­rer Bär)

Pup­py-
flag­ge

Pup Flip Gray — 2011

Bedeu­tung der Far­ben
Die Far­ben erin­nern an die Lea­ther-Pri­de-Flag­ge. Der wei­ße Strei­fen in der Mit­te soll die Viel­fäl­tig­keit der Pup­py-Com­mu­ni­ty dar­stel­len. Der Kno­chen soll inter­na­tio­nal erkenn­bar, neu­tral und inklu­siv sein

Rub­ber Pri­de Flag­ge

Peter Tolos/Scott Moats — 1995

Bedeu­tung der Far­ben
schwarz (Ver­lan­gen nach Latex — Aussehen/Gefühl) — rot (Lei­den­schaft für Rub­ber) — gelb (Dri­ve für inten­si­ves Rubberplay/Fantasien)

Drag Pri­de Flag­ge

Aus­tin Intern. Drag Fest. 2016

Bedeu­tung der Far­ben
lila (Pas­si­on für Drag) — weiß (das Blan­king auf dem der Drag-Cha­rak­ter auf­baut) — blau (Selbst­dar­stel­lung und Loya­li­tät) — Kro­ne (Füh­rung in der Com­mu­ni­ty) — Ster­ne (reprä­sen­tiert die viel­fäl­ti­gen Arten von Drag)

Sexarbeiter*innen Flag­ge

Der rote Schirm ist das Sym­bol der Sexarbeiter*innen

Als (oft mehr­fach) mar­gi­na­li­sier­te Grup­pen (Trans*, POC…) sind vie­le Teil des LGBTQIA*-Spektrums. Der rote Schirm auf der Pro­gres­si­ve-Pri­de Flag­ge soll dies ver­deut­li­chen

Lab­rys-Les­ben Flag­ge

Sean Camp­bell — 1999

Bedeu­tung der Far­ben
Lab­rys (Waf­fe der Ama­zo­nen — seit den 70ern Zei­chen der Frau­en­be­we­gung) — schwar­zes Drei­eck (KZ-Kenn­zeich­nung für les­bi­sche Frau­en als “Aso­zi­al”) — lila als Zei­chen für Femi­nis­mus

Poly­amor Flag­ge

Red Howell & Polyam — 2022

Bedeu­tung der Far­ben
rot (Liebe/Leidenschaft) — blau (Offenheit/Ehrlichkeit) — vio­lett (nicht-mono­ga­me Com­mu­ni­ty) — wei­ße Ecke (Wachstum/Weiterentwicklung) — gol­de­nes Herz (Ener­gie und Aus­dau­er der nicht­mo­no­ga­men Com­mu­ni­ty) — eine älte­re Ver­si­on zeig­te Pi-Zei­chen

Han­ky Codes schaf­fen die Mög­lich­keit Ein­ge­weih­ten sexu­el­le Vor­lie­ben durch das Tra­gen ver­schie­den­far­bi­ger Tücher oder Acces­soires für Außen­ste­hen­de nicht erkenn­bar anzu­zei­gen. Hier­bei geben sowohl die Far­be als auch die Posi­ti­on an der das Tuch getra­gen wird Auf­schluss über mög­li­che Sex­prak­ti­ken oder Posi­ti­on.

Ursprüng­lich aus dem Wil­den Wes­ten als Frau­en rar waren zur Kenn­zeich­nung, wel­cher der Cow­boys den weib­li­chen und wel­cher den männ­li­chen Part beim Squa­re-Dance über­nimmt, wur­de die Idee in den 1970ern in der schwu­len Leder und Jeans-Sze­ne über­nom­men und spä­ter in der all­ge­mei­nen BDSM-Sze­ne ver­brei­tet. Es wur­den auch spe­zi­el­le Han­kys für Frau­en oder Safe-Sex eta­bliert. Da die meis­ten quee­ren Men­schen ihre Sexualpartner*innen auf ande­ren Wegen fin­den kön­nen (ins­be­son­de­re online), hat die Not­wen­dig­keit nach­ge­las­sen, sich Ein­ge­weih­ten ver­deckt erken­nen zu geben. In den letz­ten Jah­ren haben Han­ky Codes ein Revi­val erlebt — zum einen um sie nicht in Ver­ges­sen­heit gera­ten zu las­sen, aber auch um eine ana­lo­ge Mög­lich­keit zu haben, die aus Dating-Apps bekann­ten Anga­ben zu sexu­el­len Vor­lie­ben zu machen.

Ein auf der lin­ken Sei­te (Herz­sei­te) getra­ge­nes Tuch sym­bo­li­siert dem Gegen­über, dass die tra­gen­de Per­son den akti­ven Part (top, dom) bevor­zugt. Ein auf der rech­ten Sei­te getra­ge­nes Tuch sym­bo­li­siert, dass die tra­gen­de Per­son den pas­si­ven Part (bot­tom, sub) bevor­zugt. Ein um den Hals getra­ge­nes Tuch sym­bo­li­siert, dass die tra­gen­de Per­son fle­xi­bel (ver­sa­ti­le, switch) ist. Bei (BDSM- oder Leder-)Lesben gilt hier die Tra­ge­wei­se von Hand­ta­schen oder Brust­täsch­chen als Indi­ka­tor.

Die heu­te gän­gigs­ten Far­ben (die es auch als Leder­arm­band gibt) sind: schwarz mit Inlay in rot (Fis­ten), gelb (Urin), blau (Ficken) und weiß (Sper­ma)

Mitt­ler­wei­le gibt es zahl­rei­che Aktions‑, und Gedenk­ta­ge der quee­ren Com­mu­ni­ty. Des­we­gen soll die unten ste­hen­de Lis­te eine Hil­fe geben:

DatumGedenk- oder Akti­ons­tagBeschrei­bung
27. Janu­arHolo­caust Gedenk­tag
(Befrei­ung Ausch­witz)
Erin­nert an die Opfer des Natio­nal­so­zia­lis­mus
08. MärzFemi­nis­ti­scher Kampf­tag
(Frau­en­tag)
Von der sozia­lis­ti­schen Arbeiter*innenbewegung gegrün­det, um das Frau­en­wahl­recht zu ermög­li­chen. Heu­te um auf wei­ter­hin bestehen­de Benach­tei­li­gun­gen von FLINTA* auf­merk­sam zu machen
31. MärzTag der Trans*Sichtbarkeit
Trans* Day of Visi­bi­li­ty (TDoV)
Seit 2009 wird Sicht­bar­keit für die Rech­te der Trans*-Community geschaf­fen — hier gibt es im Ver­gleich noch die größ­te Benach­tei­li­gung
26. AprilTag der les­bi­schen Sicht­bar­keitFrau­en wer­den oft “mit­ge­meint” — les­bi­sche Frau­en wer­den im dop­pel­ten Sin­ne unsicht­bar. Seit 2008 wird dar­an erin­nert, les­bi­schen Frau­en auch an jedem ande­ren Tag zu sehen
17. MaiInter­na­tio­na­ler Tag gegen Que­er­feind­lich­keit
(IDAHOBITA*)
Am 17. Mai 1990 hat die WHO Homo­se­xua­li­tät aus der Lis­te der psy­chi­schen Krank­hei­ten gestri­chen. Seit 2005 wird an die­sem Tag auf die Gefahr durch Que­er­feind­lich­keit hin­ge­wie­sen
22. MaiHar­vey Milk DayHar­vey Milk war der ers­te offen Schwu­le der ein poli­ti­sches Amt beglei­te­te. 1978 wur­de er erschos­sen
JuniPri­de-MonthIm Monat der Stone­wall-Auf­stän­de wer­den welt­weit que­e­re The­men in den Fokus gerückt
22. JuniPul­se-Atten­tat2016 wur­den bei einem Atten­tat im LGBTQIA*-Club “Pul­se” in Flo­ri­da 49 Men­schen getö­tet und 53 ver­letzt
28. JuniStone­wall1969 setz­ten sich LGBTQIA*-Menschen gegen Poli­zei­will­kür und ‑gewalt zur Wehr
14. Juliinter­na­tio­na­ler Nicht-BInär-TagGenau zwi­schen dem Welt­frau­en­tag (08.03.) und dem Welt­män­ner­tag (19.11.) soll der Nicht-Binär-Tag Bewusst­sein schaf­fen, dass es Geschlechts­iden­ti­tä­ten jen­seits von “männ­lich” und “weib­lich” gibt
letz­ter Sams­tag im JuliCSD MainzEin­ge­bet­tet in das Rah­men­pro­gramm “Som­mer­schwü­le”
11. Okto­berComing-Out-TagSeit 1988 zur Auf­merk­sam­keit für die immer noch bestehen­den Schwie­rig­kei­ten, Selbst­zwei­fel und Anfein­dun­gen die mit einem Coming-Out ver­bun­den sein kön­nen
26. Okto­berInter­sex Awa­re­ness DayTag der Inter­ge­schlecht­lich­keit
3. Mitt­woch im Okto­berinter­na­tio­na­ler Tag der Pro­no­menZur Sen­si­bi­li­sie­rung, die Pro­no­men ande­rer Men­schen zu respek­tie­ren
20. Novem­berTag des Erin­nerns an die Opfer von Trans*FeindlichkeitSeit 2018 wird jähr­lich an die Opfer von Trans*Feindlichkeit erin­nert
01. Dezem­berWelt-Aids-TagZur Erin­ne­rung, Auf­klä­rung und Abbau von Stig­ma­ti­sie­rung für Betrof­fe­ne von HIV/Aids
10. Dezem­berTag der Men­schen­rech­te1948 haben die Ver­ein­ten Natio­nen die all­ge­mei­ne Erklä­rung der Men­schen­rech­te ver­fasst