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Verein

Schwuguntia e.V.

Im November 1992 trafen sich einige Mainzer:innen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, in Mainz etwas LesBiSchwules auf die Beine zu stellen. Kurz darauf folgte die Gründung von Schwuguntia e.V. und die Ausrichtung eines Grillfestes auf der Alten Ziegelei im Juli 1993 – der ersten Sommerschwüle. Mit rund 1000 Besuchenden fand die Sommerschwüle direkt großen Anklang und die Idee war geboren in Mainz ein schwul-lesbisches Zentrum zu gründen und zahlreiche Veranstaltungen und Projekte rund ums lesBiSchwule Leben anzubieten. So war Schwuguntia mit der Bowlinggruppe „Pink Pins“ oder dem Tanzkurs „Schiebermax“ sportlich aktiv, sang bei den „Uferlosen“ oder verabschiedete das alte Jahr beim „Rosa Rutsch“ und feierte närrisch auf dem „Prinzessinnenball“.

Viele Jahre wurde der Reinerlös der Veranstaltungen auf einem Sonderkonto gesammelt, um so das Startkapital für ein schwul-lesbisches Zentrum zusammenzutragen. Es wurden Kontakte zur Stadt geknüpft, geeignete Räumlichkeiten gesucht und die Gründung eines eigenen Förder- und Trägervereins forciert. Der LBSK (LesBiSchwules Kultur- und Kommunikationszentrum Mainz e.V.) leitet heute (mittlerweile unter dem Namen „Sichtbar Mainz e.V.) alle Belange rund um dieses wichtige und notwendige Zentrum. Dass sich dieses langjährige Engagement gelohnt hat, sieht man am Ergebnis: Die „Bar jeder Sicht“ residiert seit 2004 in der Hinteren Bleiche 29. Auch heute wird die „Bar jeder Sicht“ von uns gerne unterstützt und vielseitige andere Projekte, sozialer und kultureller Art, gefördert.

Ein weiterer Fokus liegt auf der Stärkung und Präsenz von LSBTIQ* in der Öffentlichkeit und dem anhaltenden Wunsch nach Akzeptanz aller geschlechtlichen, sexuellen und familiären Vielfalt.

Aufgaben, Vorstand und Satzung von Schwuguntia e.V. findest du hier